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AUSTRALIAN CATTLE DOG der Treibhund: Treibhunde sind Hunde, die für das Zusammentreiben von Weidentiere gezüchtet wurden. Es sind meist robuste, starke Tiere die es leicht mit Rindern aufnehmen können. Im Gegensatz zu den Hütehunden ( Kelpie , Australian Shepherd und Border Collie )kommt es hier mehr auf das Durchsetzungsvermögen an als auf die Laufkondition . Gute Befehlsempfänger müssen auch diese Hunde sein. Der Australian Cattle Dog ist aufgrund seiner Ergebenheit und seines angeborenen Schutztriebes der beste australische TREIBHUND .

Der Australian Cattle Dog  entwickelte sich aus verschiedenen Hunderassen und - schlägen. Die Farmer in Australian brauchten einen robusten, dem Klima  gut angepassten und selbständig arbeitenden Hund. Wie der Name des  Australian Cattle Dog schon andeutet, ist das Hüten und Treiben von Vieh, hauptsächlich  Rindern, sowohl in weit offenem, als auch in eng begrenzten Gelände seine Aufgabe, die er auf unnachahmliche Weise erfüllt. Der Australian Cattle  Dog ist stets aufmerksam, sehr selbstbewusst, äußerst intelligent und vertrauenswürdig, seine bedingungslose Hingabe an die Pflicht prägt ihn als idealen Arbeitshund. Das allg. Erscheinungsbild des Australian Cattle Dog stellt einen kräftigen, kompakten und symmetrisch gebauten Gebrauchshund dar, der die Fähigkeit und den Willen hat, die ihm zugewiesene Aufgabe zu erfüllen. Aufgrund seines angeborenen Schutztriebes ist der Australian Cattle Dog  ausgesprochen wachsam, mit einem natürlichen Misstrauen gegenüber Fremden. Was die sog. "Bellfreudigkeit" angeht:  Der Australian Cattle Dog ist  eher ruhig und neigt nicht dazu, unnötig zu kläffen

Durchsetzt mit weißen Stichelhaar  sollte die Fellfarbe rot oder blau, getüpfelt oder gesprenkelt sein, mit oder ohne Abzeichen am Kopf ( mit roten Abzeichen an Brust und Pfoten /black & tan ). Das Haar ist glatt und bildet ein doppeltes Haarkleid mit kurzer, dichter Unterwolle von fester Struktur und  es sollte nicht zu lang sein.

Widerristhöhe:
Für Rüden                46 bis zu 51 cm 
Für Hündinnen             43 bis zu 48 cm

GEWICHT:

Zwischen 18 - 24 kg.

Wer mit dem Gedanken spielt, einen Australian Cattle Dog zu sich zu nehmen, sollte ihn erst einmal richtig kennen lernen, denn ein Australian Cattle Dog ist kein Hund fürs Sofa und nicht für " Jedermann " . ACDs  sind wahre Energiebündel und brauchen ein aktives Leben und somit  eine  körperliche - wie geistige Beschäftigung. Mit der dazu gehörigen  Energie und Lebensfreude ist er  aber nie unkontrollierbar oder nervös. Ist der Australian Cattle Dog erst einmal richtig ausgewachsen, läuft er gerne und lieber denn je. Um seinen Bewegungsdrang gerecht zu werden, benötigt man genügend Zeit und Möglichkeiten. Er ist ein " Workoholic"  mit seiner schnellen Auffassungsgabe, einer großen Führigkeit ,  mit seinem angeborenen Arbeitswillen  und  Arbeitseifer ist der Australian Cattle Dog leicht und vielseitig ausbildbar. Fremden gegenüber ist er eher zurückhaltend, das kann leicht mit Scheuheit verwechselt werden.

Sehr Führer bezogen braucht er eine Konsequente aber gerechte Erziehung, mit Ausdauer und viel Durchsetzungsvermögen. Aufzwingen lässt ein Cattle Dog  sich nichts und Kadavergehorsam ist ihm fremd.

Der Australian Cattle Dog ist sehr kinderlieb. Ein idealer Spielgefährte für natürliche Kinder, da er jeden Unsinn mitmacht . Am Liebsten ist der ACD fest in das Familienleben integriert und möchte immer bei seinem Menschen sein, am Liebsten in  einem Haus oder eine Wohnung mit großen Garten, ideal ist ein Leben auf dem Lande aber auch, bei ausreichender und artgerechter Beschäftigung, in einer Stadtwohnung. 

Einen ACD kann man genauso gut erziehen wie jeden anderen Hund auch.
Auch lese und höre oft, dass der ACD niedergemacht wird, weil er so hyperaktiv sei und man muss so aufpassen, wenn andere Hunde z.B. entgegenkommen. Ich hatte schon mehrere Hunde
gehabt, auch immer zwei Hündinnen und sie verstanden sich fast immer auch mit anderen
Hunden. Ich muss immer schmunzeln, wenn andere Hundebesitzer uns sehen und ihre Hunde
anleinen. Ich brauche meine beiden ACD`s Alpha und Sydney nicht anleinen, sie bleiben
auf der linken Seite am Fuss und wir gehen vorbei ohne Probleme. Die Leute drehen sich oft erstaunt um. Einige Leute meinen, ein Hütte- oder Treiberhund muss immer in Bewegung sein und putschen deshalb ihre Hunde schon in Welpen alter hoch. Dann müssen sie sich nicht wundern wenn dann ihr Hund später hyperaktives Verhalten aufweist . Ein ACD ist nichts für Anfänger, die noch keinen Hund hatten.
 

 

 

 

 

 

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